Der alleeähnlichen Weg, der ersten über Jahrhunderte genutzten, mit einem Kopfsteinpflaster bestückten Durchfahrung der Ansiedlung, führte uns zum Hof Dorfplatz 2, dem heutigen Standort der Feuerwehr. Von hier erfolgte der Rundgang entgegen der Uhrzeigerrichtung. Die einzelnen Hofstellen sind kurz vorgestellt worden, die Aktivitäten der jetzigen Eigentümer gewürdigt.
Die Notwendigkeit unseres Dorfteiches mit seiner besonders in den zurückliegenden Jahrhunderten wichtigen Grundwasser regulierenden Funktion ist dargestellt worden. So als die Gruppen vor der allgemeine Bewunderung auslösenden „Heinicken-Villa“ standen und erfuhren, dass der sich hier befundene Vorgängerhof wegen der Nässeeinwirkung abgetragen werden musste.  
Der Rundgang, der sich immer mehr zu einem Wechselgespräch zwischen Teilnehmern und dem Vortragenden entwickelte, endete vor dem Pfarrhaus, nicht ohne vorher auf den Bau unserer denkwürdigen Dorfkirche einzugehen, der nachweislichen Mitwirkung der Zistersienser.
Eine weitere Aktivität des Stahnsdorfer Heimatverein nahm somit einen anerkannten Verlauf und setzte das erste Mitwirken an der Kunstmeile im Jubiläumsjahr 2014, mit der Ausstellung auf dem Kuhlmay-Hof, Dorfplatz 4, über das Schaffen unseres ehrwürdigen Malers Alois Kowol, fort.
Dem bekundeten Interesse nach Wiederholung dieser Art der Vorstellung unseres Ortskernes konnte positiv begegnet werden. Jederzeit, nach vorhergehender Anmeldung, ist für Interessierte Gruppen oder Einzelpersonen dieser Spaziergang möglich!


Jürgen Böhm, Vorsitzender des Stahnsdorfer Heimatverein e.V.